sicher die Erhebung des Obergermanisch-Rätischen Limes zum UNESCO-Weltkulturerbe. Damit verbinden sich mehr als 2000 Jahre Kulturgeschichte – Anlass genug für die Große Landesausstellung Baden-Württemberg, die Grabungs- und Forschungsergebnisse der vergangenen 50 Jahre im Kunstgebäude Stuttgart zu zeigen.

Terra-Sigillata-Gefäße, späteres 1. Jh.
© Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg. Foto: Yvonne Mühleis LfD.
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Es ist eine einzigartige Ausstellung. Und es gibt viel zu erzählen. Mehr als 800 Fundkomplexe, ca. 3000 Objekte – das ist eine exklusive Herausforderung, die wir nur allzu gern angenommen haben. Denn hier werden einmalige Ensembles präsentiert, wie z. B. der Tempelbezirk von Osterburken, das Limestor von Dalkingen oder das Prunkportal von Ladenburg. Inschriften und Wandmalereien, Kunsthandwerk und Dinge des alltäglichen Lebens geben einen erstaunlich breiten Einblick in die Sitten und Gebräuche der Römer. Die archäologische Neugier nimmt hier die vorrömische, keltische Epoche sowie die gesamte Periode der römischen Herrschaft bis hin zur Ankunft der Alamannen in den Blick.
Ein Highlight der Ausstellung ist zweifellos jener Grabstein des Germanen Vitalis – es ist sozusagen die älteste Darstellung eines Schwaben. Neben diesen besonderen inhaltlichen Momenten reizen vor allem das innovative Ausstellungsdesign und die didaktische Konsequenz. So werden Stadtkultur und Alltagsleben anhand einer nachgebauten römischen Straße oder einer Ladenzeile unmittelbar anschaulich gemacht.
Durch die höchst interessante Schilderung der Hintergründe und Zusammenhänge mit unserem personalguide wird das Ausstellungserlebnis zum Hörgenuss. Vier Sprachen sowie eine Kinderführung stehen zur Verfügung. Der enorme Besucherandrang und die extrem hohe Auslastung unserer personalguides sprechen für sich.
Hier eine kleine Kostprobe:
Kunstgebäude Stuttgart
Schloßplatz 2
70173 Stuttgart
www.wkv-stuttgart.de