Ausgewählte Objekte erzählen über das jeweils andere Land.
 |

Eine Ausstellung im Schloss Charlottenburg Balalaika und Bierkrug, Trunksucht und Pünktlichkeit, wilder Kosak und faschistische Bestie: Zahlreiche positive und negative Eigenschaften prägten und vereinfachten in der Vergangenheit das Bild der Deutschen und der Russen vom Anderen - bis in die heutige Zeit. Die Ausstellung „Unsere Russen – Unsere Deutschen. Bilder vom Anderen. 1800 bis 2000“ blickt auf diese wechselseitigen Vorstellungen zurück. In Deutschland und Russland treten nationale Stereotype im öffentlichen und privaten Leben, in Kunst und Kultur, in Politik und Wissenschaft immer wieder in Erscheinung. Vorurteil und Realität liegen dabei oft weit auseinander.
Ausgewählte Objekte aus russischen und deutschen Sammlungen erzählen die Geschichte öffentlicher und privater Vorstellungen vom Anderen. Dabei zeigt die Ausstellung, wie nachhaltig wirksam und verblüffend aktuell Vorurteile sein können. Die Hörstationen der Firma
tonwelt bereichern die Ausstellung durch die Widergabe von originalen Tondokumenten.
Die Ausstellung wird noch bis zum 2. März, täglich von 10 bis 17 Uhr im Neuen Flügel des Charlottenburger Schlosses in Berlin gezeigt.
www.unsererussen.de