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Raub und Restitution

 
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Mit dem Fall der Mauer rückten offen gebliebene Restitutions- und Entschädigungsfragen erneut in das öffentliche Bewusstsein: Schweizer Bankkonten, Versicherungen, Zwangsarbeit und auch Kunstwerke. Im Dezember 1998 wurden die »Washingtoner Grundsätze« auf der »Konferenz über Vermögenswerte aus der Zeit des Holocaust« verabschiedet. Darin verpflichteten alle Unterzeichnerstaaten ihre Museen zur Provenienzforschung bei Kunstwerken und zum »fairen und gerechten« Ausgleich mit den Erben der früheren jüdischen Eigentümer, wenn Kulturgüter von NS-Behörden beschlagnahmt worden waren, und zwar unabhängig von Verjährungs- und Ausschlussfristen. Diese Verpflichtung machte es möglich, dass zahlreiche ungeklärte Fälle erstmals oder erneut aufgerollt werden.

Mit seiner historisch-dokumentarischen Ausstellung »Raub und Restitution. Kulturgut aus jüdischem Besitz von 1933 bis heute« spürt das Jüdische Museum Berlin Schicksalswegen nach und erklärt, warum so viele Restitutionsfragen weiterhin ungeklärt sind. 

Für die Audiobeiträge der Hörstationen entschied sich das Jüdische Museum Berlin für tonwelt.

Raub und Restitution
Kulturgut aus jüdischem Besitz von 1933 bis heute
Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9-14
10969 Berlin

19. September 2008 bis 1. Februar 2009
täglich 10.00 - 20.00 Uhr, montags bis 22.00 Uhr
Eintritt: 4 Euro, erm. 2 Euro

23. April bis 2. August 2009:

Jüdisches Museum Frankfurt
Untermainkai 14/15
60311 Frankfurt

Dienstag - Sonntag 10.00 - 19.00 Uhr

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