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Stadtmuseum Lemgo


„Hexenbürgermeisterhaus“ wird das alte Bürgerhaus genannt, in dem das Städtische Museum Lemgo untergebracht ist. Der Beiname geht auf den Bürgermeister Hermann Cothmann zurück, der hier im 17. Jahrhundert wohnte und in den damaligen Hexenprozessen eine entscheidende Rolle spielte.

tonwelt nimmt Sie mit auf einen abwechslungs- reichen Audiorundgang durch Lemgos vielschichtige Vergangenheit: von der Stadtgründung, dem Alltagsleben im Mittelalter und Hexenverfolgung bis zum Zweiten Weltkrieg und zur Deportation der jüdischen Bürger. Als typisches Stadtmuseum beherbergt das „Hexenbürgermeisterhaus“ auch eine Fülle kurioser Objekte, die eine große Bedeutung haben.
Mit tonwelt erfahren Sie mehr: Wir stellen Ihnen ein Lüsterweibchen vor, das den ältesten erhaltenen Geweihleuchter schmückt, und erläutern die Herstellung von Meerschaumpfeifen, einem Luxusexportschlager aus Lemgo. 
 
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Hexenbürgermeisterhaus Lemgo

Japanische Riesenkrabben waren das Forschungsobjekt des berühmtesten Sohnes der Stadt, des Naturwissenschaftlers und Arztes Engelbert Kaempfer. Und schauerliche Folterinstrumente zeugen von der „peinlichen“ Befragung der Frauen, die der Zauberei bezichtigt wurden.

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